Goldener Oktoberwind

Veröffentlicht auf von Schütgens, Angelika (Blaufedermond)

Goldener Oktoberwind

Goldener Oktoberwind

 

Weites Land und leere Felder,

kühler Wind und bunte Wälder

bieten Zeit und Raum dem Denken

auf neue Wege uns zu lenken.

 

Gefall'ne Blätter machen Platz

für manchen neuen Glaubenssatz.

Sie schaffen Freiheit für den Blick,

nichts hält das Denken jetzt zurück.

 

Mit Macht trägt der Oktoberwind

den Sommer aus der Tür geschwind,

was abgestorben fegt er fort,

schafft neues Bild vom alten Ort.

 

Das Bunt des Herbstes kommt und geht,

wenn der Oktoberwind uns weht.

Er weht rotgolden durch die Zeit

und trägt dabei sein schönstes Kleid.

 

Bunter Zauber, weiter Himmel,

Gedanken auf des Nebels Schimmel

reiten über neue Bahnen,

lassen Ziele sanft erahnen.

 

Und wenn das Bunte bald verfliegt,

das Grau und Weiß des Winters siegt,

dann träumt in uns das inn're Kind,

vom goldenen Oktoberwind.

 

 

 

 

Veröffentlicht in Lyrik, Jahreszeiten

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