Tag und Nacht

Veröffentlicht auf von Schütgens, Angelika (Blaufedermond)

 

„Du bist was ich nicht bin, hab acht“,

sprach der Tag zur der Nacht.

„Du bist dunkel und ich bin hell,

du bist langsam, ich bin schnell,

du bist leise, ich bin laut,

du bist dunkel bis es graut.

Wenn ich nicht bin, füllst du die Zeit

und wenn du gehst steh ich bereit.“

Die Nacht, die hörte still nur zu,

löschte das Licht und dann war Ruh.

 

 

Veröffentlicht in Lyrik, VGW

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M
Mein 1. Kommentar wurde leider nicht angenommen, liebe Szintilla, war etwas länger als dieser hier und barg einen Vorschlag zu leichter Veränderung der letzten Verszeile.
Dennoch und auf jeden Fall: Gefällt mir!

Gruß: Micha
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S
Manchmal verschwinden Kommentare ins Nirwana - seltsam, aber nicht zu ändern.

Schön wenn dir das Gedicht gefällt, eine Danke zu dir vom Blaufedermond.