Das Licht des Frühlings

Veröffentlicht auf von Schütgens, Angelika (Blaufedermond)

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Langsam schleicht das Sonnenlicht

übers Land bis hin zum Wicht,

der winters in dem Häuschen wohnt,

und seine alten Knochen schont,

bis ihn erreicht der Sonne Schein,

die munter dringt durchs Fenster ein.

 

 Dann steht er auf und humpelt raus,

bringt Nas und Füße aus dem Haus,

zu sehen, ob der Frühling da

und ob die Wärme schon recht nah.

Er lacht und räkelt sich im Licht,

denn Wärme mag der kleine Wicht.

 

 Die Sonne kitzelt seine Nase,

er pflückt ein Blümchen für die Vase,

schaut nach den Knospen an den Bäumen,

beginnt vom Picknicken zu träumen

und weiß bald kommt das Sommerglück,

denn der Lenz, ist schon zurück.

 

© AS 2014

Veröffentlicht in Lyrik

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