Nebelhexen

Veröffentlicht auf von Schütgens, Angelika (Blaufedermond)

 

 

Wenn die Nächte wieder kalt

mit grauen Schleier wabern,

hört man mit Grauen aus dem Wald

Nebelhexen wild palavern.

 

Gut getarnt als Bäume

wandeln sie an Straßenrändern.

Schleichen sich in unsere Träume

und wir können es nicht ändern.

 

Ihr schauriger Gesang

vom Winde wird getragen,

mit Schleiern wehend lang

sie in unsre Welt sich wagen.

 

Sie wallen, wogen, wehen,

man dunkelgrau, mal hell,

sie kommen und sie gehen

mal langsam und mal schnell.

 

Ertappst du sie beim Wandern,

dann stehen sie ganz still,

ein Baum neben dem andern

so wie's die Hex dich sehen lassen will.

 

 

 

Veröffentlicht in Lyrik

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Brigitte 11/27/2013 18:41

Ist ja schön schaurig! Leider kann ich das den Kindern ja nicht vorlesen, sonst schlafen die mir nicht. Ich allerdings schon. Mich schreckt ja nix.

Schönen schaurigen Abend, Brigitte

Schütgens, Angelika (Blaufedermond) 11/27/2013 22:58



Die erschrecken uns auch nur draußen.


Ich wünsch dir gemütliche Abende - ohne Schauer (wie auch immer).


Liebe Grüße vom Blaufedermond